11.04.23

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LongCovid vorbeugen - was kann die Ernährung leisten?

Welche LongCovid-Symptome gibt es?

Zu den häufigsten fortwährenden und/oder wiederkehrenden Langzeitfolgen nach einer überstandenen Corona-Infektionen zählen v.a. Atemwegsbeschwerden, Brustschmerzen, Geruchs- und Geschmacksverlust. Viele Betroffene klagen auch über ständige Müdigkeit (Fatique) und Abgeschlagenheit, die die Bewältigung des Alltags stark einschränken bzw. nicht mehr ermöglichen. 

LongCovid vorbeugen mit Ernährung

Bei LongCovid spielt aus ernährungstherapeutischer Sicht v.a. eine antientzündliche Ernährung eine wesentliche Rolle damit schleichende Entzündungen (silent Inflammation) im Körper gezielt angegangen werden können. Eine überwiegend basische Ernährung könnte hier entzündungshemmend wirken. Sie enthält einen erheblichen Anteil an basischen Lebensmittel, wie  Gemüse, Kräuter, Hülsenfrüchtenkaltgepresste pflanzliche Öle,  Nüsse und Obst. Diese Lebensmittel sind reich an sekundären Pflanzenstoffen und antioxidativen Vitalstoffen, wie Vitamin A, C, E und B-Vitaminen. 
Sie liefern zudem viel Magnesium, Kupfer, Selen, Zink und Omega-3 Fettsäuren, die nicht nur das Immunsystem stärken, sondern auch wichtig sind für die Zellneubildung und Zellregenerierung, da die Zellen bei einer Corona-Infektion auch stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Ebenso wichtig sind aber auch die Makronährstoffe wie Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate.  Das Immunsystem und die Zellen benötigen ausreichend Eiweiß, die Mitochondrien komplexe Kohlenhydrate und Fette mit hohen Anteil an Omega-3 Fettsäuren. Damit kann der Körper gut mit Energie versorgt werden und gleichzeitig gelingt besser die Erholung und Regenerierung nach der Infektion.
Zur Stärkung der Mitochondrien kann hilfreich sein, über einen kurzen Zeitraum auch, VitaminB KomplexCoenzymQ10 und Omega3 zu substituieren.