31.08.22

Achtsamkeit_Genuss

Stress vermeiden - Entspannung fördern

Stress lass nach! Unruhe und Stress sind in der heutigen Zeit tagtägliche Begleiter. Wir sind jederzeit erreichbar, werden nervös, wenn wir mal kurz für eine halbe Stunde keine E-Mails beantworten oder nicht sofort die Antwort auf unsere Anfrage bekommen.

Hinzu kommt, dass eine chronische Krankheit wie Gelenkentzündungen, Rheuma, Arthrose oder Diabetes, die uns u.U. ständig begleitet und unsere Aufmerksamkeit abverlangt, uns zusätzlich fordert oder überfordert und mitunter sogar "auf die Nerven" gehen kann. Auch das ist Stress und wird auf Dauer zur Last. Daher sind kleine Auszeiten, insbesondere zwischendurch und nicht erst im Urlaub, so wichtig und eigentlich das "Salz in der Suppe", sie lassen uns den Alltag leichter meistern.

Rituale gegen den Stress


Rituale im Alltag sind wahre Stresskiller, denn während des Rituals hat der Kopf Pause! Das kann z.B. die Kaffee-Pause mittags sein, die kleine Unterhaltung mit Kollegen, der Lauftreff am Dienstagabend, die Pilatesstunde am Freitag oder die kleine Meditation zu Beginn des Tages. Sie werden zum festen Bestandteil des Alltags und der Woche. Der Vorteil an Ritualen: Man muss sie nicht planen! Sie erfordern keine zusätzliche Energie oder Motivation - im Gegenteil, sie geben mit Leichtigkeit neue Kraft!

Achtsamkeit ist das Zauberwort


Eine sehr schöne Möglichkeit, mehr auf sich und seinen Körper zu hören und achtsam mit sich umzugehen, bieten die Mahlzeiten. Wahrnehmung und Aufmerksamkeit sind zwei Komponenten, die beim Essen eine wichtige Rolle spielen. Wenn wir unsere Mahlzeiten in Ruhe essen, haben wir die Möglichkeit, eine Pause in unseren stressigen und hektischen Alltag einzubauen. Wir sollten die Möglichkeit nutzen, unser Essen achtsam zu kauen und bewusst zu genießen. Beides reduziert gleichermaßen den Stress.
Nutzen wir die Mahlzeiten, um zur Ruhe zu kommen, das bedeutet z.B. das Frühstück nicht im Stehen oder auf dem Weg zur Arbeit schnell herunter zu schlingen oder das Mittagessen nicht am Schreibtisch neben der Tastatur zu sich zu nehmen, sondern in einen anderen, gemütlicheren Raum zu wechseln.
Genuss geht nicht nebenbei, Genuss braucht seine Zeit. Wenn man einen guten Tropfen Wein hat, dann trinkt man das Glas auch  nicht auf einmal aus. Man riecht das herrliche Weinaroma, nimmt einen kleinen Schluck und nimmt sein vollmundiges Aroma in vollen Zügen wahr. Man lässt ihn kurze Zeit im Mund, auf der Zunge und in den Wangentaschen verweilen. Genauso kann man auch jedes Essen bewusst genießen. Gelingt es uns, die Mahlzeiten als Auszeit zu sehen, um runterzukommen und Kraft zu tanken, entschleunigen wir ungemein den hektischen Takt des Tages.