17.10.23

stoffwechsel_verdauung

Stoffwechsel - Motor des Körpers

Doch der Stoffwechsel ist weitaus mehr als nur die Verdauung. Alle Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, werden in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, denn die Körperzellen können mit einem Schnitzel oder Salat noch nichts anfangen. Sie benötigen vielmehr Aminosäuren, Fettsäuren, Zuckerbausteine und Vitalstoffe.

Verdauung und Stoffwechsel


Der Verdauungsprozess ist dafür verantwortlich, den Zellen das zu liefern, was sie brauchen. Unter Verdauung versteht man also das Aufspalten der aufgenommenen Nahrung in die kleinsten Einheiten. Diese Aminosäuren oder Zuckerbausteine gelangen dann über die Darmzellen in die Blutbahn. Erst wenn die Nährstoffe im Blut bzw. in den Körperzellen angekommen sind, fängt der "Stoffwechsel" an. Dann werden sie nämlich weiter ab-, umgebaut und zu neuen Zellen und Strukturen aufgebaut. So entstehen neue Zellen. 
Um neue Verbindungen und Zellen bilden zu können, nutzt die Zelle aber nicht nur die Verbindungen aus der Nahrung, sondern kann auch auf eigene Reserven zurückgreifen. So ist sichergestellt, dass jede Körperzelle kontinuierlich mit Energie und Baustoffen versorgt wird. Nur so kann unser Organismus alle Aufgaben und Funktionen erfüllen - von der Atmung und dem Herzschlag über die Verdauung bis hin zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur, dem Aufbau und der Reparatur einzelner Zellen.

Der Zündfunke


Ein Lagerfeuer brennt nicht, indem man lediglich die Holzscheite aufeinander schichtet. Erst mithilfe eines Streichholzes, dem entsprechenden Zündfunken, kann das Feuer entfacht werden. Der Stoffwechsel - die biochemischen Ab-, Um-- und Aufbauprozesse in der Zelle - wird mithilfe zahlreicher Hormone und Enzyme, die in Bauchspeicheldrüse, Leber oder Nieren gebildet werden angeschoben und zum Laufen gebracht.

Wie entstehen Stoffwechselkrankheiten


Nicht selten können Störungen im Stoffwechsel auftreten, und er gerät ins Stottern, ähnlich wie ein Auto, das nur noch auf zwei Zylindern läuft. Schaut man genau hin, kann man erkennen, das die meisten Funktionsstörungen bei den enzym- und hormonproduzierenden Organen auftreten. Bei einer Unter- oder Überproduktion der körpereigenen Hormone und Enzyme kommt der Stoffwechsel aus der Balance. Die Folge sind die "Stoffwechselkrankheiten".

Empfehlungen: Booste deinen Stoffwechsel

  • vorwiegend natürliche Lebensmittel verzehren
  • kaltgepresst, pflanzliche Öle
  • keine Zusatzstoffe
  • 3 Mahlzeiten täglich
  • Pausen zwischen den Mahlzeiten einlegen
  • ausreichend Wasser trinken
  • scharfe Gewürze verwenden

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