23.06.22

Magnesium_LM

Magnesium - ein nicht zu unterschätzendes Mineral!

Magnesium ist ein lebensnotwendiges Mineral. Der Körper braucht zwischen 300 bis 400 mg Magnesium täglich. Ein höherer Verbrauch, bis zu 800 mg, wird vor allem benötigt bei permanentem Stressaufkommen, intensiver sportlicher Betätigung oder auch bei Einnahme verschiedener Medikamente.

Aufgaben von Magnesium im Organismus


Magnesium unterstützt den Organismus bei der Verwertung von Kohlenhydraten und Fett, ist beteiligt an der Weiterleitung von Nervenimpulsen, Muskelkontraktion und Aufrechterhaltung eines normalen Herzrhythmus. Es reguliert zudem den Calcium-, Kupfer-, Zink-, Kalium-, und den Vitamin D-Spiegel. Als Co-Faktor aktiviert Magnesium 300 Enzymsysteme im Körper. Gleichzeitig ist Magnesium aber auch für die Bindung von Insulin an die Zellrezeptoren  und für die Aktivität des Insulins in der Zelle unverzichtbar.

Ursachen für einen Magnesiummangel


Magnesiummangel ist weit verbreitet und hängt stark mit unserer Ernährungsweise zusammen. Convenience-Produkte enthalten nur einen geringen Anteil an Magnesium, denn dieses Mineral ist wasserlöslich und durch die Verarbeitungsprozesse geht ein erheblicher Teil verloren. Auch die veränderten Anbaumethoden in der Landwirtschaft mit ihrem Einsatz an Kunstdünger und ausgelaugten Böden tragen dazu bei, dass Lebensmittel, im Vergleich zu früher, deutlich weniger Magnesium enthalten. Aber auch eine Vielzahl an Medikamenten führt zu einem Magnesiumdefizit, denn der Organismus benötigt für den Abbau vieler Medikamente große Mengen an Magnesium.

Natürliche Magnesium-Quellen


Einige Lebensmittel sind wahre Magnesiumbomben und versorgen den Körper besonders gut mit dem wichtigen Stoff, z.B. Bananen, Vollkorngetreide, grünes Blattgemüse wie Spinat und Mangold. Weitere ausgezeichnete Quellen für Magnesium sind Hülsenfrüchte, Nüsse und Mandeln, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne  und Sesam. Ebenso die Pseudogetreidearten wie Amaranth, Quinoa und Hirse bieten in ihrem Nährstoffprofil reichlich Magnesium.

Nahrungsergänzungen findet man unterschiedliche Magnesiumverbindungen, wie z.B. Magnesiumcitrat, Magnesiumoxid, Magnesiumglukonat oder Magnesiumaspartat. Um einen festgestellten Mangel zuverlässig und schnell auszugleichen, eigenen sich nach wissenschaftlichen Studien vor allem organische Magnesiumverbindungen wie Magnesiumcitrat, Magnesiumaspartat oder Magnesiumglukonat. Organische Magnesiumverbindungen haben die höhere Bioverfügbarkeit und können vom Organismus effektiver verarbeitet werden. Anorganische Verbindungen wie Magnesiumcabonat oder Magnesiumoxid benötigen dazu im Vergleich länger, um vom Körper aufgenommen zu werden. 
Eine Kombination aus mehreren Magnesiumverbindungen, z.B. Magnesiumcitrat, Magnesiumoxid, bietet die Möglichkeit das Magnesium "Step-by-Step" über den Tag verteilt aufgenommen wird.