26.10.23

Reiz_Darm

Was essen bei Reizdarm?

Reizdarm Symptome

Durchfall, Verstopfung, Schmerzen aufgrund erhöhter Reizempfindlichkeit, Übelkeit und Blähungen können bei Reizdarm auftreten. Die vielfältigen Beschwerdebilder erschweren häufig die Diagnose. Zumal bei der Ursachenfindung vorab die Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten gegen Laktose, Fructose, Histamin oder Gluten ausgeschlossen werden muss.

Ursachen für einen Reizdarm


Man vermutet, dass die Ursache für einen Reizdarm in der Wechselwirkung zwischen Magen, Darm und dem eigenständigen Nervensystem unserer Bauchorgane zu suchen ist. Das Nervensystem wird auch deshalb mit in die Überlegungen einbezogen, da die Beschwerden häufig durch Ärger oder Stress in Beruf und Familie getriggert werden.

Wie ernähren bei Reizdarm?


Die Ernährung sollte so gestaltet sein, dass der Körper mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt wird und gleichzeitig den entsprechenden Reizdarm-Symptomen gerecht wird. Je nachdem welche Beschwerden vorrangig - Durchfall, Verstopfung oder vielleicht Blähungen - den Alltag erschweren, bedarf es einer unterschiedlichen Lebensmittelauswahl. Der Körper ist darauf angewiesen, dass wir ihm täglich hochwertiges Eiweiß, leicht verdauliche Kohlenhydrate und gesunde Fette liefern, die er nötigt um die Leistungsfähigkeit und Körperfunktionen aufrecht zu erhalten.

Durchfall oder Verstopfung - was hilft?


Ein Wechsel zwischen den beiden Extremen Durchfall und Verstopfung ist keine Seltenheit bei Reizdarm-Patienten. Gegen die Verstopfung helfen Ballast- und Quellstoffe, wie sie z.B. inFlohsamenschalen, Leinsamen und Akazienfaserpulver enthalten sind. Aber auch Gemüse, Obst und viel Flüssigkeit unterstützen die Stuhlpassage durch den Darm.
Aber auch bei Durchfall sollte ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden, denn der Körper verliert bei Durchfall viel Wasser und auch Elektrolyte. Daher ist es auch empfehlenswert neben Wasser auch Gemüsebrühe zu sich zu nehmen. Dagegen sind vorübergehend fettige, zu ballaststoffreiche oder stark zuckerhaltige Speisen zu meiden. Probiotische Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel können die Erholung des Darms unterstützen.

Was essen bei Blähungen?


Natürlich, sie hätten es gewusst - blähende Lebensmittel meiden. Dazu gehören v.a. Kohl, Hülsenfrüchte, scharfe Gewürze wie z.B. Chili, aber ebenso Zwiebeln, frisches Brot, rohes Gemüse und fruchtzuckerreiche Obstsorten sowie Trockenobst. Außerdem alle Nahrungsmittel mit künstlichen Süßungsmitteln.
Gut verträglich dagegen sind, nicht blähende Gemüsesorten wie Aubergine, Fenchel, Karotten, Kürbis und Zucchini. Lindernd wirken auch Gewürze wie Anis, Kurkuma oder Kümmel. Neben stillem Wasser sind auchKräutertees ohne Zucker zum Empfehlen.